Neueste News

Bundes-Exzellenz-Stipendien Bundesrat erhöht Beiträge für ausländische Doktorierende

Der Bundesrat erhöht die monatlichen Stipendienbeiträge für ausländische Doktorierende per 1. Januar 2026 auf 2450 Franken. Er hat die Verordnung über Stipendien für ausländische Studierende und Kunstschaffende entsprechend geändert. Um die Anpassung kostenneutral umzusetzen, reduziert der Bundesrat die Anzahl der zur Verfügung gestellter Stipendien. Ab dem akademischen Jahr 2027/28 werden zudem keine Postdoktorats-Stipendien mehr vergeben.

Höhere Berufsbildung Bundesbeiträge entlasten Absolvierende deutlich

Seit 2018 beteiligt sich der Bund direkt an den Kosten für Vorbereitungskurse für eidgenössische Berufs- und höhere Fachprüfungen. Eine Wirkungsevaluation zeigt nun, dass die Beiträge die finanzielle Belastung der Absolventinnen und Absolventen deutlich reduziert hat. Die Beiträge decken bis zur Hälfte der Kurskosten. Seit 2018 haben rund 60’000 Personen Bundesbeiträge in der Höhe von insgesamt 350 Millionen Franken erhalten.

Berufsbildung WBK-N stimmt der Einführung neuer Titelzusätze zu

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) empfiehlt ihrem Rat einstimmig, den Entwurf des Bundesrates zur Änderung des Bundesgesetzes über die Berufsbildung (BBG) anzunehmen. Der Entwurf sieht insbesondere die Verankerung eines Bezeichnungsrechts für höhere Fachschulen, die Einführung der Titelzusätze «Professional Bachelor» und «Professional Master» für Abschlüsse der höheren Berufsbildung und die Einführung von Englisch als mögliche zusätzliche Prüfungssprache vor. Eine Kommissionsminderheit, deren Antrag mit 16 zu 9 Stimmen abgelehnt wurde, beantragt ausserdem die Einführung einer spezifischen Bezeichnung «Professional Bachelor» plus Angabe der jeweiligen Fachrichtung, wenn der Titel an einer höheren Fachschule erworben wurde.

Bundeshaushalt WBK-N hat vom EP27 betroffene Organisationen angehört

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) hat Organisationen aus dem Bereich Forschung und Bildung angehört, die vom Entlastungspaket 2027 für den Bundeshaushalt (EP27) betroffen sind. Die angehörten Organisationen stellten die zu erwartenden Folgen der Einsparungen vor und erläuterten, wie sie ihre Aktivitäten angesichts der geplanten Massnahmen anpassen müssten. Expertinnen und Experten präsentierten der Kommission zudem Strategien, um Einsparungen innerhalb der bestehenden Bildungs- und Forschungslandschaft zu erzielen.

Voranschlag 2026 Handlungsspielraum erhöht sich um 290 Millionen Franken

Der Bundesrat wird dem Parlament eine dritte Nachmeldung zum Voranschlag 2026 unterbreiten. Diese erhöht den finanzpolitischen Handlungsspielraum im Bundesbudget für das Jahr 2026 um 290 Millionen Franken und geht auf temporäre Mehreinnahmen aus der Gewinnbesteuerung von im Kanton Genf ansässigen Firmen zurück.

Voranschlag 2026 FK-S beantragt Anpassungen am Budgetentwurf

Die Finanzkommission des Ständerates (FK-S) hat den Voranschlag 2026 mit integriertem Aufgaben- und Finanzplan 2027–2029 des Bundes beraten. Die Kommissionsmehrheit beantragt ihrem Rat Anpassungen, die Mehreinnahmen in der Höhe von 26,7 Millionen Franken und Mehrausgaben in der Höhe von 14,2 Millionen Franken zur Folge hätten. Der strukturelle Saldo beliefe sich damit auf 384,9 Millionen Franken.

Bilaterale Schweiz–EU Abkommen über die Teilnahme der Schweiz an EU-Programmen unterzeichnet

Bundesrat Guy Parmelin und EU-Kommissarin Ekaterina Zaharieva haben in Bern das Abkommen über die Teilnahme der Schweiz an den EU-Programmen (EUPA) unterzeichnet. Das EUPA ist Teil des Pakets Schweiz-EU und tritt rückwirkend auf den 1. Januar 2025 in Kraft. Das Abkommen ermöglicht die Assoziierung der Schweiz an den Programmen Horizon Europe, Euratom und Digital Europe. Es ebnet auch den Weg für eine Beteiligung der Schweiz an der Forschungsinfrastruktur ITER, am Bildungsprogramm Erasmus+ und am Gesundheitsprogramm EU4Health.

Horizon Europe 13 Forschungsprojekte mit Schweizer Beteiligung erhalten Beiträge

Der European Research Council (ERC) hat Fördergelder aus dem Programm der EU für Forschung und Innovation «Horizon Europe» an dreizehn Forschungsprojekte mit Schweizer Beteiligung vergeben. Von den sogenannten «ERC Synergy Grants» profitieren vier Forschende der ETH Lausanne (EPFL), je zwei Forschende der ETH Zürich und der Universität Bern sowie je ein Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin der Universität Basel, der Universität Freiburg, der Universität Zürich, der Europäischen Organisation für Kernforschung (Cern) sowie des Botnar Institute of Immune Engineering in Basel.

Bildung Zwei Forschungsarbeiten mit dem Schweizer Preis für Bildungsforschung ausgezeichnet

Der Schweizer Preis für Bildungsforschung 2025 geht an Benita Combet (Universität Bern) sowie an Patrick McDonald (ETH Zürich) und Maïlys Korber (Bundesamt für Sozialversicherungen). Die beiden prämierten Arbeiten untersuchen den Einfluss individueller Präferenzen auf Entscheidungen im Zusammenhang mit der Bildung und dem Rekrutierungsprozess. Der vom Bund und den Kantonen verliehene Preis ist mit 25'000 Franken dotiert und würdigt Forschungsarbeiten, die einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis und zur Steuerung des Schweizer Bildungssystems leisten.

Schweizerschulen WBK-S nimmt Arbeiten für eine Gesetzesänderung auf

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) hat die Arbeiten zur parlamentarischen Initiative «Änderung des Schweizerschulengesetzes» aufgenommen. Diese sieht vor, dass der Bund eine privatrechtliche oder öffentlich-rechtliche Organisation damit beauftragen kann, Lehrpersonen mit einer Lehrbefugnis in der Schweiz anzustellen und an Schweizerschulen im Ausland zu entsenden. Die WBK-S wird einen Vorentwurf ausarbeiten und diesen im Jahr 2026 in die Vernehmlassung schicken.

Berufsbildung WBK-S lehnt nationalen Berufsberatungsplan ab

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) hat die Motion «Berufsbildung. Stärkung der Berufsberatung» vorberaten und beantragt ihrem Rat mit 10 zu 3 Stimmen diese abzulehnen. Die WBK-S ist der Ansicht, dass die Berufsberatung in erster Linie in die Zuständigkeit der Kantone fällt, und spricht sich daher gegen die Idee eines nationalen Plans aus. Angesichts der aktuellen Finanzlage und der im Entlastungspaket 2027 vorgesehenen Kürzungen ist die Kommission zudem der Meinung, dass der Bund keine neuen Aufgaben übernehmen sollte.

Erasmus+ WBK-S unterstützt vier kantonale Initiativen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) hat vier Initiativen der Kantone St. Gallen, Thurgau, Basel-Stadt und Basel-Landschaft vorgeprüft und mit 9 zu 2 Stimmen bei 2 Enthaltungen beschlossen, ihnen Folge zu geben. Die Initiativen fordern den Bundesrat auf, eine Botschaft zur Finanzierung der Beteiligung der Schweiz am EU-Bildungsprogramm Erasmus+ vorzulegen. Sie sollen die Verhandlungen zwischen der EU und der Schweiz innenpolitisch stützen und damit zur Stärkung der Schweizer Bildungsqualität und Wettbewerbsfähigkeit beitragen.

Bilaterale Schweiz-EU SPK-S lehnt Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» ab

Die Staatspolitische Kommission des Ständerates (SPK-S) hat die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» beraten und empfiehlt sie mit 8 zu 3 Stimmen bei 2 Enthaltungen zur Ablehnung. Die Kommission ist insbesondere der Ansicht, dass die Initiative langfristig die bilateralen Abkommen mit der Europäischen Union gefährden würde. Die SPK -S hat auch alle Vorschläge für einen direkten Gegenentwurf abgelehnt.

Bundeshaushalt 2025 Finanzierungsdefizit von 600 Millionen erwartet

Für das laufende Jahr rechnet der Bund aufgrund einer zweiten Hochrechnung von Ende September mit einem Finanzierungsdefizit von 600 Millionen Franken. Im Juni hatte er aufgrund einer ersten Hochrechnung ein Defizit von 200 Millionen erwartet. Die Abwärtskorrektur gegenüber der Juni-Hochrechnung sei auf tiefer geschätzte Einnahmen zurückzuführen. Im Voranschlag 2025 hatte das ursprünglich budgetierte Defizit 800 Millionen Franken betragen.

Bundeshaushalt Die FK-S hat mit der Detailberatung des EP 27 begonnen

Die Finanzkommission des Ständerates (FK-S) ist mit 9 zu 4 Stimmen auf das Entlastungspaket 2027 (EP27) für den Bundeshaushalt eingetreten. Die Kommission wird ihre Beratungen zum EP27 bis Ende November 2025 fortführen.  Sie hat jedoch bereits entschieden, ihrem Rat zu beantragen, die Änderung des Subventionsgesetzes aus der EP27-Vorlage herauszulösen und an den Bundesrat zurückweisen. Letzterer soll zu dieser Gesetzesänderung eine Regulierungsfolgeabschätzung durchführen und die zahlreichen Fragen beantworten, die sich im Rahmen der Vernehmlassung zum EP27 ergeben haben.

Armee Bundesrat genehmigt Schaffung eines Kompetenzzentrums Weltraum

Der Bundesrat hat die Änderung der Verordnung über die Strukturen der Armee (VSA) genehmigt. Die Revision sieht insbesondere die Schaffung eines Kompetenzzentrums Weltraum vor, um innerhalb der Armee die notwendigen operationellen Fähigkeiten im Bereich des Weltraums aufzubauen und weiterzuentwickeln. Die geplanten Änderungen sollen die Verteidigungsfähigkeit der Armee stärken. Sie treten am 1. Januar 2026 in Kraft.

Europäische Verteidigungsagentur Bundesrat genehmigt aktualisierte Vereinbarung

Der Bundesrat hat die aktualisierte Vereinbarung zwischen der Schweiz und der Europäischen Verteidigungsagentur (EVA) genehmigt. Sie muss nun noch durch den Rat der EU verabschiedet werden. Mit der Aktualisierung soll die 2012 mit der EVA abgeschlossene Vereinbarung strategischer auf die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz ausgerichtet werden. Das neue Abkommen ermöglicht es der Schweiz insbesondere, ihre Beteiligung an Projekten und Programmen in den Bereichen Forschung, Technologie und Innovation zu präzisieren.

Bundeshaushalt FK-N hat vom Entlastungspaket betroffene Institutionen angehört

Die Finanzkommission des Nationalrates (FK-N) hat mehrere vom Entlastungspaket 2027 für den Bundeshaushalt (EP27) betroffene Organisationen angehört. Vertreterinnen und Vertreter aus dem Bereich Bildung und Forschung (ETH-Rat, swissuniversities und Schweizerischer Nationalfonds) haben die Konsequenzen der geplanten Entlastungsmassnahmen für ihre Institutionen und deren Leistungen dargelegt. Der Ständerat berät die Vorlage in der Wintersession 2025 als Erstrat. Danach wird sich die FK-N ab Januar 2026 vertieft mit dem Geschäft befassen. 

Weiterbildung 15% der Erwachsenen verfügen über geringe Grundkompetenzen

In der Schweiz verfügen 15% der Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren über geringe Kompetenzen in den Bereichen Lesen, Rechnen und adaptives Problemlösen. Dies entspricht rund 844’000 Personen. Das geht aus einem Bericht des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. Dieser beruht auf Daten des «Programme for the International Assessment of Adult Competencies» (PIAAC) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Horizon Europe EU-Rat gibt grünes Licht für Assoziierung der Schweiz

Der Rat der Europäischen Union (EU) hat das Abkommen für eine Assoziierung der Schweiz an die Programme der EU (EUPA) genehmigt. Es ermöglicht der Schweiz eine vorläufige Teilnahme am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation «Horizon Europe» sowie an den Programmen «Euratom» und «Digital Europe» rückwirkend auf den 1. Januar 2025. Die Schweiz und die EU-Kommission werden das EUPA im November 2025 unterzeichnen. Es ist Bestandteil des Gesamtpakets der bilateralen Abkommen für die Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU.

Bilaterale Schweiz-EU Die «Kompass-Initiative» ist zustande gekommen

Die eidgenössische Volksinitiative «Für eine direktdemokratische und wettbewerbsfähige Schweiz – keine EU-Passivmitgliedschaft (Kompass-Initiative)» ist formell zustande gekommen. Die Initiative verlangt, dass zur Unterzeichnung von Staatsverträgen wie dem EU-Vertragspaket zusätzlich zum Volksmehr ein Ständemehr notwendig ist.

Pflegepersonal SGK-N will verkürzten Bachelorstudiengang gesetzlich verankern

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) will die Modalitäten für die Zulassung von Absolventinnen und Absolventen einer höheren Fachschule zu einem verkürzten Bachelorstudiengang in der Pflege im Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) verankern. Sie beantragt ihrem Rat mit 13 zu 12 Stimmen eine entsprechende Gesetzesänderung. Mit der Anpassung will sie die Durchlässigkeit des Bildungssystems verbessern und die Attraktivität der Pflegeberufe steigern. Die Gesetzesänderung ist Teil der zweiten Etappe zur Umsetzung der Pflegeinitiative.

THE-Ranking 2026 Sechs Schweizer Hochschulen in den Top 200

Zwölf Schweizer Hochschulen schaffen es in das Times Higher Education (THE) Ranking für das Jahr 2026 (total 2191 Universitäten). In den Top 100 liegen weiterhin die ETH Zürich, die mit Rang 11 (wie bisher) zum vierten Mal in Folge ihre Position als beste Hochschule Kontinentaleuropas verteidigt, und die ETH Lausanne auf Platz 35 (bisher 32). In den Top 200 klassierten sich die Universitäten Bern 108 (bisher 104), Basel 120 (bisher 126), Lausanne 125 (bisher 134) und Genf 166 (bisher 171). Es folgen die Universität der italienischen Schweiz (USI) im Bereich der Plätze 251-300 (bisher 301-350) sowie die Universitäten St. Gallen (351-400, wie bisher), Freiburg (401-500, wie bisher) und Neuenburg (601-800, bisher 501-600).

Tierversuche SAMW gegen umfassendes Verbot von Tierversuchen

Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) lehnt die Volksinitiative «Ja zur tierversuchsfreien Zukunft» ab. Sie teilt die Einschätzung des Bundesrates, dass ein vollständiges Tierversuchsverbot gravierende Folgen für die Forschung, die Gesundheit und die Bildung in der Schweiz hätte. Die SAMW befürwortet indes wie vom Bundesrat empfohlen die Stärkung des 3R-Prinzips (Replace, Reduce, Refine), wonach Tierversuche wenn immer möglich ersetzt, reduziert und verbessert werden sollen.

Bundeshaushalt WBK-S beantragt Reduktion der geplanten Budgetkürzungen im BFI-Bereich

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) beantragt zuhanden der Finanzkommission des Ständerates im Rahmen eines Mitberichts, die mit dem Entlastungspaket 27 für den Bundeshaushalt geplanten Budgetkürzungen im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Bereich) zu reduzieren. Der Antrag erfolgte mit 7 zu 2 Stimmen bei einer Enthaltung. Die geplanten Einsparungen sollen zudem ohne Gesetzesänderungen und im Hochschulbereich ohne Lastenverschiebungen auf die Kantone erfolgen.

MINT WBK-S für praxisintegrierende Bachelorstudiengänge

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) hat einer Änderung des Hochschulförderungs- und ‑koordinationsgesetzes mit 10 zu 2 Stimmen zugestimmt. Die Anpassung ermöglicht es Hochschulen, in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) Bachelorstudiengänge mit einem Praxisanteil in einem Unternehmen (PIBS) anzubieten. Mit 7 zu 4 Stimmen bei einer Enthaltung beantragt die WBK-S zudem, der Evaluation grössere Bedeutung beizumessen.

Künstliche Intelligenz WBK-S will journalistische Inhalte vor KI-Missbrauch schützen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) beantragt ihrem Rat einstimmig, die vom Nationalrat abgeänderte Version der Motion «Besserer Schutz des geistigen Eigentums vor KI-Missbrauch» von Ständerätin Petra Gössi anzunehmen. Die Anpassung des Nationalrats räumt Bundesrat und Verwaltung mehr Handlungsspielraum bei der Umsetzung ein, namentlich im Hinblick auf die laufenden gesetzgeberischen Entwicklungen in der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten.

Tierversuche Bundesrat lehnt Volksinitiative «Ja zur tierversuchsfreien Zukunft» ab

Der Bundesrat hat seine Botschaft zur Volksinitiative «Ja zur tierversuchsfreien Zukunft» verabschiedet. Er beantragt dem Parlament, die Initiative ohne direkten Gegenentwurf oder indirekten Gegenvorschlag abzulehnen. Aus Sicht des Bundesrates hätte ein Verbot von Tierversuchen gravierende negative Folgen für die Forschung, die Gesundheit und die Bildung in der Schweiz. Stattdessen sollen Tierversuche nach den 3R-Prinzipien (Replace, Reduce, Refine) ersetzt, reduziert und verbessert werden.

Primarschule Bedarf an Lehrpersonen dürfte deutlich abnehmen

Bis ins Jahr 2034 dürfte der jährliche Bedarf an neuen Lehrpersonen für die Primarstufe um 40% abnehmen. Dies geht aus neuen Szenarien des Bundesamtes für Statistik (BFS) zum Bildungssystem hervor. Zwischen 2025 und 2034 rechnet das BFS auf der Primarstufe schweizweit mit einem Rückgang der Schülerzahlen von 7 Prozent. Gemäss den verwendeten Modellen und Hypothesen dürfte das Angebot an neuen Lehrpersonen den Bedarf ab 2032 in nahezu allen Regionen der Schweiz decken.

Internationale Beziehungen Schweiz und Japan unterzeichnen Memorandum im Quantenbereich

Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation, hat gemeinsam mit dem japanischen Kabinettsminister für Wissenschafts- und Technologiepolitik, Minoru Kiuchi, ein Memorandum of Cooperation im Bereich Quantenwissenschaft und -technologie unterzeichnet. Die Schweiz und Japan bekräftigen mit dem Memorandum ihre Absicht, die Zusammenarbeit auf dem strategisch wichtigen Gebiet zu verstärken.

Bundeshaushalt FK-S hat betroffene Institutionen zum Entlastungspaket 27 angehört

Die Finanzkommission des Ständerates (FK-S) hat zwei Tage lang betroffene Kreise zu den Auswirkungen des Entlastungspakets 27 für den Bundeshaushalt angehört. Zu den Institutionen aus dem Bereich Bildung, Forschung und Innovation gehörten namentlich der ETH-Rat, swissuniversities, FH Schweiz, der Schweizerische Nationalfonds und Innosuisse. Der Ständerat wird das Geschäft in der Wintersession 2025 beraten.

Raumfahrt WBF fördert zwei Forschungs- und Innovationsprojekte

Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) unterstützt zwei neue multidisziplinäre Forschungs- und Innovationsprojekte im Bereich der Raumfahrt. Die beiden Projekte sind in der Robotik beziehungsweise in der Optik angesiedelt. Der Bund unterstützt sie mit insgesamt gut sechs Millionen Franken. Er will damit die Position von Schweizer Hochschul- und Industrieakteuren in der Weltraumforschung stärken.

Studiengebühren Studierende übergeben Petition gegen Sparmassnahmen

Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) hat der Bundeskanzlei eine Petition mit rund 35'000 Unterschriften übergeben. Sie richtet sich gegen die vom Bundesrat im Rahmen des Entlastungspakets 27 geplante Verdopplung der Studiengebühren. Im Rahmen eines Aktionstags demonstrierten anlässlich der Übergabe rund 2000 Studierende auf dem Bundesplatz in Bern gegen die Sparmassnahmen im Hochschulbereich.

Wissenschaftliche Beratung BFI-Institutionen gründen Nationales Netzwerk für wissenschaftliche Beratung

Gestützt auf eine mit dem Bundesrat unterzeichnete Zusammenarbeitsvereinbarung haben die Akademien der Wissenschaften Schweiz, der Schweizerische Wissenschaftsrat, swissuniversities, der ETH-Rat, der Schweizerische Nationalfonds und Innosuisse das Nationale Netzwerk für wissenschaftliche Beratung gegründet. Dieses hat den Auftrag, rasch unabhängige und interdisziplinäre wissenschaftliche Expertise zu mobilisieren, um die Politik und Verwaltung bei der Bewältigung von Krisen sowie bei der Vorbereitung auf kritische Situationen zu beraten.

Migrationspolitik Nationalrat will Einwohnerzahl nicht begrenzen

Der Nationalrat hat die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz (Nachhaltigkeitsinitiative)» mit 121 zu 64 Stimmen bei 6 Enthaltungen abgelehnt. Die grosse Kammer folgte damit der Empfehlung des Bundesrates. Die Initiative fordert, dass die Einwohnerzahl der Schweiz bis ins Jahr 2050 zehn Millionen nicht überschreiten darf. Ab einer Einwohnerzahl von 9,5 Millionen Menschen müssten Bundesrat und Parlament migrationsbeschränkende Massnahmen ergreifen. Das Geschäft geht nun in den Ständerat.

Internationale Beziehungen Schweiz an G20-Treffen für Forschung und Innovation vertreten

Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation, hat am G20-Ministertreffen für Forschung und Innovation in Südafrika teilgenommen. Die Mitglieder wollen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft und Innovation unter dem Motto «Wissenschaft, Technologie und Innovation für Solidarität, Gleichheit und Nachhaltigkeit» (Science, Technology and Innovation for Solidarity, Equality and Sustainability) stärken. Im Zentrum der Gespräche standen die Themen «Open Innovation», «Biodiversity Information» sowie «Diversity, Equity, Inclusion, and Accessibility».

MINT Nationalrat für praxisintegrierende Bachelorstudiengänge

In den Studiendisziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sollen Fachhochschulen künftig sogenannte praxisintegrierende Bachelorstudiengänge (PIBS) anbieten können. Diese sollen vier Jahre dauern und einen Praxisanteil in einem Unternehmen von 40 Prozent umfassen. Der Nationalrat hat einer entsprechenden Änderung des Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG) mit 111 zu 65 Stimmen bei 13 Enthaltungen zugestimmt.

Primarschule Zweite Landessprache soll obligatorisch bleiben

Kinder sollen auf Primarstufe weiterhin eine zweite Landessprache erlernen. Der Bundesrat hat das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) beauftragt, eine Vernehmlassungsvorlage zur Revision des Sprachengesetzes auszuarbeiten. Sie soll Kantone verpflichten, weiterhin eine zweite Landessprache auf Primarstufe zu unterrichten. Der Schritt des Bundesrats folgt auf den Entscheid einiger Deutschschweizer Kantone, den Unterricht in einer zweiten Landessprache auf die Oberstufe zu verschieben.

Bundeshaushalt Botschaft zum Entlastungspaket 27 verabschiedet

Der Bundesrat hat seine Botschaft zum Entlastungspaket 27 (EP27) für den Bundeshaushalt zuhanden des Parlaments verabschiedet.  Die Botschaft beinhaltet einen Mantelerlass für all jene Massnahmen des EP27, die eine Gesetzesänderung erfordern. Die übrigen Entlastungsmassnahmen werden im Rahmen des Finanzplans 2027-2029 umgesetzt. Der Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Bereich), auf den weniger als 10 Prozent der Bundesausgaben entfallen, wird mit mehr als 15 Prozent zu den vom Bund geplanten Entlastungsmassnahmen beitragen. Das Geschäft wird ab Oktober 2025 in den zuständigen Kommissionen behandelt.

BFI-Botschaft 2029-2032 Nationalrat setzt erste Impulse

Die Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2029–2032 (BFI-Botschaft 2029–2032) soll neue Herausforderungen im internationalen Wettbewerb um Wissenschaft und Technologie besser berücksichtigen. Der Nationalrat hat ein entsprechendes Postulat seiner Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N) einstimmig angenommen. Er beauftragt damit den Bundesrat, in einem Bericht darzulegen, wie er diesen Herausforderungen durch sinnvolle und koordinierte Förderung innerhalb der betroffenen Departemente konkret begegnen will.

Tierversuche Insgesamt weniger Tierversuche im Jahr 2024

Im Jahr 2024 erfolgten in der Schweiz Tierversuche an 522’636 Tieren (-12% gegenüber dem Vorjahr). Es ist der tiefste Stand seit dem Beginn der Erhebung im Jahr 1983. Die Zahl der Tiere in stark belastenden Versuchen (Schweregrad 3) ist indes auf 27’380 Tiere gestiegen (+ 990 gegenüber dem Vorjahr). Es ist der höchste Stand seit 25 Jahren.

SNF Nationalfonds muss Forschungsförderung ab 2026 reduzieren

Im Hinblick auf die vom Bundesrat im Rahmen des Entlastungspakets 2027 geplanten Budgetkürzungen hat der Schweizerische Nationalfonds (SNF) bei mehreren seiner Förderinstrumente bereits ab 2026 Einsparungen beschlossen. Er muss Projekte pausieren, auf Ausschreibungen verzichten respektive weniger Gesuche bewilligen, um die Last des Sparprogramms in den kommenden Jahren besser zu verteilen und ein Stop-and-Go zu vermeiden. Der SNF spricht sich gegen die vom Bundesrat vorgesehenen Mittelkürzungen von über zehn Prozent pro Jahr aus.

Wissenschaftspreis Marcel Benoist «Schweizer Nobelpreis» geht an Tobias J. Kippenberg

Physiker Tobias J. Kippenberg erhält für seine Arbeiten in der Quanten-Optomechanik und zur Erzeugung von optischen Frequenzkämmen den Schweizer Wissenschaftspreis «Marcel Benoist». Kippenberg ist ordentlicher Professor für Physik und Leiter des Laboratoriums für photonisch integrierte Schaltungen und Quantenmessungen an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL). Er legt mit seiner Arbeit unter anderem den Grundstein für zukünftige Technologien wie die optische Telekommunikation. Der Wissenschaftspreis Marcel Benoist ist mit CHF 250'000 dotiert und gilt als «Schweizer Nobelpreis».

Wissenschaftspreis Latsis Auszeichnung für Saskia Stucki

Der Schweizer Wissenschaftspreis «Latsis» geht an die Rechtswissenschaftlerin Saskia Stucki für ihre Beiträge an der Schnittstelle von Tier-, Menschen- und Umweltrecht. Sie forscht und unterrichtet an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), wo sie das von ihr gegründete «Center for Animal Rights and the Environment» (CARE) leitet. Sie forscht ausserdem an der Universität Zürich und habilitiert an der Universität Basel. Der Wissenschaftspreis Latsis geht an Nachwuchsforschende und ist mit CHF 100'000 dotiert.

Tierversuche Ständerat gegen Ausstiegsplan

Der Ständerat hat der parlamentarischen Initiative «Zukunftsfähige Forschung mit einem Plan für den Ausstieg aus belastenden Tierversuchen fördern» mit 27 zu 13 Stimmen keine Folge gegeben. In der Debatte wurde auf die derzeit in einer Subkommission der nationalrätlichen Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N) laufenden Gesetzgebungsarbeiten zur Förderung der 3R-Forschung (Replace, Reduce, Refine) verwiesen. Mit dieser werden Alternativmethoden zu Tierversuchen entwickelt und gefördert.

Künstliche Intelligenz Parlament will journalistische Inhalte vor KI-Missbrauch schützen

Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat die Motion «Besserer Schutz des geistigen Eigentums vor KI-Missbrauch» von Ständerätin Petra Gössi angenommen. Er stimmte dem Vorstoss mit 121 zu 66 Stimmen bei acht Enthaltungen zu. Im Gegensatz zum Ständerat verzichtete er aber auf konkrete Vorgaben zur Umsetzung, damit der Innovationsstandort Schweiz in Bezug auf die KI-Forschung und -Entwicklung im internationalen Wettbewerb nicht benachteiligt wird. Da die vorberatende Kommission des Nationalrats den Motionstext entsprechend abgeändert hatte, wird sich der Ständerat noch einmal mit dem Geschäft befassen.

Global Innovation Index 2025 Schweiz erneut auf Platz 1

Die Schweiz erreicht auch im Jahr 2025 den ersten Platz des «Global Innovation Index» der Weltorganisation für geistiges Eigentum (World Intellectual Property Organization, WIPO) mit Sitz in Genf. Sie führt das Ranking vor Schweden, den USA, der Republik Korea und Singapur an und liegt damit seit 2020 ungebrochen auf dem ersten Platz. China schafft es mit Rang 10 erstmals in die Top Ten.

Höhere Berufsbildung Ständerat für neue Titelzusätze

Der Ständerat hat mit 45 zu 0 Stimmen einer Änderung des Bundesgesetzes über die Berufsbildung zugestimmt. Im Rahmen dieser Revision befürwortet er die Einführung der Titelzusätze «Professional Bachelor» und «Professional Master» in der höheren Berufsbildung. Die kleine Kammer verwarf hingegen einen Antrag der Mehrheit der vorberatenden Kommission, der beim Titel «Professional Bachelor» noch eine weitere Differenzierung vorsah. Das Geschäft geht als nächstes in den Nationalrat.

Biomedizinische Forschung Ständerat will den Pharma- und Biotechnologiestandort Schweiz stärken

Der Ständerat hat die Motion «Stärkung des Pharma- und Biotechnologie-Standorts Schweiz» von Ständerätin Eva Herzog mit 45 zu 0 Stimmen angenommen. Er fordert den Bundesrat somit auf, eine Strategie zur Stärkung des Pharma- und Biotechnologiestandorts Schweiz zu erarbeiten und umzusetzen. Vor dem Hintergrund der drohenden US-Zölle gelte es, die Interessen der Schweiz zu wahren, damit Investitionen im Bereich Forschung und Innovation auch in Zukunft in erster Linie an den Hauptsitzen in der Schweiz erfolgen.

MINT WBK-N will Rechtsgrundlage für praxisintegrierende Bachelorstudiengänge schaffen

Hochschulen sollen für praxisintegrierende Bachelorstudiengänge (PIBS) in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) eine dauerhafte Rechtsgrundlage erhalten. Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) beantragt ihrem Rat deshalb mit 15 zu 8 Stimmen bei 2 Enthaltungen, einer Änderung des Hochschulförderungs- und ‑koordinationsgesetzes (HFKG) zuzustimmen.

Künstliche Intelligenz WBK-N will geistiges Eigentum vor KI-Missbrauch schützen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) empfiehlt ihrem Rat mit 18 zu 6 Stimmen bei 1 Enthaltung die Motion Gössi «Besserer Schutz des geistigen Eigentums vor KI-Missbrauch» in einer abgeänderten Fassung anzunehmen. Letztere enthält keine konkreten Vorgaben zur Umsetzung der Massnahmen und schafft dadurch gemäss WBK-N mehr Spielraum für die Erarbeitung nachhaltiger Lösungen, die auch mit den Regulierungsbemühungen anderer Staaten und der EU im Einklang stehen.

Künstliche Intelligenz EPFL, ETH Zürich und CSCS veröffentlichen offenes Sprachmodell

Forschende der ETH Lausanne (EPFL), der ETH Zürich und des Schweizerischen Supercomputing-Zentrums (CSCS) in Lugano haben ein vollständig offenes und mehrsprachiges Sprachmodell entwickelt. Auf der Grundlage von «Apertus» können Entwicklerinnen und Entwickler sowie Organisationen künftig Anwendungen wie Chatbots, Übersetzungssysteme oder digitale Lernwerkzeuge aufbauen. Damit wird in der Schweiz ein Meilenstein gesetzt für eine transparente und vielfältige generative Künstliche Intelligenz.

Voranschlag 2026 und IAFP 2027-2029 FK-N tritt auf Voranschlag 2026 ein

Nach der Finanzkommission des Ständerates (FK-S) ist auch die Finanzkommission des Nationalrates (FK-N) auf den Voranschlag 2026 und den integrierten Aufgaben- und Finanzplan 2027–2029 des Bundes eingetreten. Mit 108 Millionen Franken bleibt der finanzpolitische Handlungsspielraum für das Jahr 2026 äusserst knapp. Insbesondere die Wechselwirkungen zwischen dem Entlastungspaket 2027 und dem Finanzplan 2027–2029 haben in der Kommission zu Diskussionen geführt. Die eidgenössischen Räte werden das Budget in ihrer Wintersession beraten.

BFI-Botschaft 2029-2032 WBK-N beschliesst Postulat zur Stärkung des Wirtschafts- und Technologiestandorts

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) hat einstimmig das Postulat «BFI-Botschaft: Berücksichtigung der neuen Herausforderungen im internationalen Wettbewerb um Wissenschaft und Technologie» beschlossen. Es ersucht den Bundesrat im Hinblick auf die Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation 2029–2032 (BFI-Botschaft), in einem Bericht aufzuzeigen, wie die wissenschaftlichen und technologischen Herausforderungen in den Bereichen Wissenserwerb und Wissensnutzung in der Schweiz sowie Förderung des Schweizer Know-hows auf internationaler Ebene besser berücksichtigt werden können.

Horizon Europe WBK-N spricht sich für Nachtragskredit aus

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) begrüsst das Ziel der vollständigen Wiederassoziierung der Schweiz an die EU-Programme für Forschung und Innovation. Sie spricht sich mit 17 zu 6 Stimmen bei einer Enthaltung für den Nachtragskredit zur Deckung des entsprechenden Pflichtbeitrags der Schweiz für das Jahr 2025 aus. Die Kommissionsmehrheit ist der Ansicht, dass eine vollständige Assoziierung den Übergangslösungen vorzuziehen ist. Eine Minderheit bevorzugt die aktuellen Lösungen und hat Bedenken bezüglich der Einhaltung der Schuldenbremse.