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Innosuisse Innosuisse und armasuisse lancieren Projektausschreibung

Die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung Innosuisse und das Bundesamt für Rüstung armasuisse lancieren am 1. Juli 2026 eine Projektausschreibung im Bereich der Dual-Use-Technologien. Die Ausschreibung zum Thema «Resilient and Secure Technologies for Defence and Mobility» umfasst die drei technologischen Schwerpunkte «Resiliente und krisentaugliche Navigations- und Zeitsynchronisationssysteme», «Photonik für Sicherheit und Kommunikation» sowie «Lösungen zur Erkennung und Abwehr von Drohnen». Das Budget der gemeinsamen Initiative beträgt 20 Millionen Franken. 

Akademischer Nachwuchs Zahl der Doktorierenden steigt kontinuierlich an

Zwischen den Jahren 2010 und 2024 stieg die Zahl der Doktorierenden an den Schweizer Hochschulen um 29%. Laut einem Bericht des Schweizerischen Wissenschaftsrates (SWR) fand dieses Wachstum insbesondere in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und in der Medizin statt. Dieser Anstieg der Anzahl der Doktorierenden lasse sich teilweise durch das Wachstum der universitären Hochschulen und die gestiegenen Investitionen in Bildung, Forschung und Innovation (BFI) erklären.

Fachkräftemangel Verkürzter Bachelorstudiengang in Pflege nimmt erste Hürde

Der Nationalrat hat im Rahmen der Beratung der zweiten Umsetzungsetappe der Pflegeinitiative mit 101 zu 93 Stimmen bei einer Enthaltung entschieden, einen verkürzten Bachelorstudiengang in der Pflege für Personen mit einem Abschluss als diplomierte Pflegefachfrau oder diplomierter Pflegefachmann höhere Fachschule (HF) im Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) zu verankern. Weiter entschied die grosse Kammer mit 99 zu 95 Stimmen bei einer Enthaltung, dass die Voraussetzung von mindestens zwei Jahren Berufserfahrung im Vollzeitäquivalent aus dem HFKG gestrichen wird. Mit der Gesetzesanpassung soll die Durchlässigkeit des Bildungssystems verbessert und die Attraktivität der Pflegeberufe gesteigert werden. Die Vorlage wurde an die zuständige Kommission des Ständerates überwiesen. 

Standpunkt

Ja zum Entlastungspaket und zum stabilen BFI-Standort

Dominik Blunschy
Nationalrat, Mitglied Politikteam FUTURE

Das Entlastungspaket (EP27), das wir in der Märzsession verabschieden werden, ist angesichts des Drucks auf den Bundeshaushalt dringend notwendig. Alle Bereiche müssen einen Beitrag zur Stabilisierung leisten. Hingegen ist es wichtig, bei der Umsetzung der Sparmassnahmen Augenmass walten zu lassen und Bereiche, die für die Zukunft unseres Landes bedeutend sind, nicht überproportional abzustrafen.

In den Jahren 2012-2024 sind die Investitionen des Bundes in den Bereich der Bildung, Forschung und Innovation (BFI) im Durchschnitt um 1,9% pro Jahr gewachsen, während die Bundesausgaben jährlich um 2,6% anstiegen. Gleichzeitig haben unsere qualitativ hochstehenden Ausbildungsstätten sowie die Forschungs- und Innovationsakteure massgeblich zu unserem Wirtschaftswachstum beigetragen, das nun aufgrund internationaler Unsicherheiten ins Stocken gerät.

Vor diesem Hintergrund wäre es gerade jetzt verfehlt, den BFI-Bereich, der 9,4% des Bundeshaushalts ausmacht, mit einem Anteil am EP27 von mehr als 15% überproportional zu belasten. Der Ständerat hat dies erkannt und in der Wintersession im EP27 gezielte Korrekturen vorgenommen, damit die BFI-Akteure in der Schweiz weiterhin konkurrenzfähig bleiben und ihre Aufgaben zugunsten von Wirtschaft und Gesellschaft erfüllen können. Diese von der WBK-N und der FK-N ebenfalls empfohlenen Korrekturen sind nun auch im Nationalrat zu unterstützen. Damit sichern wir sowohl das Entlastungspaket als auch unseren BFI-Standort.